Zirkuspädagogik

Zirkuspädagogik ist ein ganzheitlicher Ansatz: Gleichgewichtssinn, Koordination und Kraft werden ebenso gefördert wie soziale Kompetenzen und Selbstwirksamkeit. Gemeinsam im Zirkus zu trainieren erfordert sich abzusprechen, einander achtsam zu begegnen und einen vertrauensvollen Umgang miteinander zu lernen. Da es so viele unterschiedliche Zirkuskünste gibt, ist im Zirkus für jeden etwas dabei. Zirkus ist also niedrigschwellig; jede*r ist Willkommen!
Manege frei!

Gemeinsam tauchen wir im Zirkus in eine neue Welt ein, probieren Dinge zum allerersten Mal aus, spielen Träume nach und teilen unsere Erfahrung mit unserem Gegenüber. Wem es gelingt, auf einer großen Kugel zu laufen, erlebt Selbstwirksamkeit, wer vorher unterstützend die Kugel gehalten hat, ebenso. Wer zusammen mit Anderen eine akrobatische Pyramide gebaut hat, erfährt gemeinsame Freude und wie es sich anfühlt, einander zu vertrauen und etwas gemeinsam zu schaffen.

Die Zirkuspädagogik ist aufgrund ihrer Geschichte heutzutage ein „breites Feld“. Von Kursen, die an der Leistung der Artist*innen orientiert sind, über Angebote der kulturellen Bildung, bei denen das künstlerische Ergebnis im Vordergrund steht, bis hin zum „Sozialen Zirkus“, der den Fokus auf soziale Kompetenzen und Empowerment legt, ist alles dabei. Als Zirkus- und Sozialpädagogin arbeite ich insbesondere im Bereich der kulturellen Bildung und in sozialen Projekten, immer partizipativ und diversitätssensibel.